Sabrina Jung
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ZeitgenÖssische Kunst II
von Walter De Maria bis Isabella Rossellini
Sammlung Lothar Schirmer


25. Oktober 2026 – 21. Februar 2027
Eröffnung: So. 25. Oktober um 15 Uhr

Kallmann-Museum Ismaning
Schloßstr. 3b
85737 Ismaning

Die Ausstellung gibt Einblick in die über Jahrzehnte gewachsene Leidenschaft des Sammlers und
Verlegers Lothar Schirmer für die Kunst. Nach dem großen Erfolg der ersten Präsentation seiner
Sammlung stellt sie nun rund 150 weitere Arbeiten von mehr als 50 Künstler*innen vor.
Bedeutende Namen der Kunstgeschichte begegnen dabei solchen, die es noch zu entdecken gilt.

Die Sammlung ist aus dem persönlichen Interesse Lothar Schirmers für einzelne Künstler*innen und
Werke entstanden sowie aus seiner verlegerischen Arbeit. Viele der gezeigten Künstler*innen hat
Schirmer zudem über Jahrzehnte begleitet. Auf diese Weise ist eine äußerst vielfältige Sammlung
entstanden, die zugleich Schwerpunkte erkennen lässt.

Im Mittelpunkt steht die zeitgenössische Kunst, doch immer wieder gibt es Ausflüge zurück in die
Kunstgeschichte. So findet ein Kupferstich Martin Schongauers aus dem 15. Jahrhundert ebenso s
einen Platz wie Werke von Käthe Kollwitz, Balthus oder Heinz Battke. Malerei, Zeichnung und S
kulptur, Fotografie, Collage und Objekte stehen dabei nebeneinander.

Diese Vielfalt prägt die Ausstellung. Einen großen Bereich nimmt erneut die Fotografie ein.
Frühe Aufnahmen von Wols, Raoul Hausmann, André Kertész und Henri Cartier-Bresson führen in
die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück. Ihnen stehen neuere Arbeiten von Barbara Klemm,
Martin Parr, Stephen Waddell oder Inez van Lamsweerde gegenüber. Zu den selten gezeigten
Werken gehört Gerhard Richters Großfotografie „Mao“. Wim Wenders wiederum zeigt in
atmosphärisch dichten Farbfotografien die Faszination und Tristesse des amerikanischen Westens.

Die Bildhauerei ist unter anderem mit minimalistischen Arbeiten von Walter De Maria, den Figuren
Wiebke Siems sowie den Objekten Lothar Baumgartens vertreten. Bei Kurt Schwitters, Marcel Duchamp,
Jasper Johns und R. B. Kitaj lässt sich verfolgen, wie Künstler des 20. Jahrhunderts vorgefundene Bilder,
Zeichen und Dinge aufgreifen und neu verwenden. Ganz anders erscheinen hingegen die Zeichnungen
von Isabella Rossellini, die mit Witz und genauer Beobachtung vom Leben der Tiere erzählen.

In der Ausstellung begegnen sich immer wieder Werke, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu
tun haben, in ihrer ungewohnten Zusammenstellung aber überraschende Verbindungen erkennen lassen.
Gerade dieses Nebeneinander prägt den Charakter der Sammlung und zeigt, wie breit Schirmers
Interesse ist und wie selbstverständlich für ihn unterschiedliche Formen und Positionen der Kunst
zusammengehören.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Schirmer/Mosel Verlag.
Flyer







F A M I L Y_C R I N K L E S

Sophie Aston, Laura Bruce, Laura Horelli/Simon Tjimbawe,
Zahid Hussain, John Isaacs, Sabrina Jung, Jaspar Joseph-Lester,
Wolf von Kries, Ines Lechleitner, Clio MacMellan, PÄtzug/Hertweck,
Dana Perrotti, Lucy Powell, Jonathan Michael Ray, Theresa Robinson,
Henrik Schrat, Ulrika Segerberg, Melanie Stidolph, Moira Zoitl


kuratiert von
Olivia Reynolds und Julia Wirxel

8. - 11. Mai 2026

Vernissage 7. Mai 2026
18:00 – 22:00 Uhr
20:00 Konzert Half Half Girl

8. – 11. Mai Öffnungszeiten
12:00 – 17:00 Uhr

Lobe Block Berlin
Böttgerstr. 16, 13357 Berlin

„Familie ist, woran man sich reiben kann. Egal, wo sie ist.“ (Benjamin von Wyl)

Wie haben uns die allerersten Beziehungen geprägt und unsere Identität geformt?
Auf welche Weise erinnern wir uns daran? Wie fühlen wir uns dabei? Dies sind Fragen
auf die die Künstler:innen der Ausstellung Family Crinkles verschiedene Antworten haben,
noch mehr Fragen stellen und den Betrachter:innen wache Ideen schenken.
Jede und jeden betrifft die Thematik wie wir in gesellschaftlichen Konstellationen und ihren
Regeln und Normen leben. Entstehen in familialen Strukturen Vertrauensverhältnisse und
einander stärkende Gemeinschaften oder verlieren sich ihre Mitglieder, leben nebeneinanderher,
treiben auseinander oder haben keinen Kontakt mehr? „Eine funktionale Familie ist der
gesunde Nährboden, auf dem sich Menschen entwickeln können.“ (bell hooks) Es wird Selbst-
achtung gelernt, Autonomie und Abhängigkeit befinden sich im Einklang. Oftmals werden
diese jedoch ständig neu verhandelt. Meistens trifft der Begriff der Ambivalenz dieses Gefühl,
das wir mit dem Terminus Familie verbinden.




M I N D S H A P E S
von KÖpfen, die dazwischen sind

MEhTAP BAYDU, REBEKKA BEnzenberg, PAtricia Dreyfus
Ilse Henin, MArianna Ignataki, Sabrina Jung, Olene Pronkina
Heidi Sill, Charlie Stein, Anna Steinert, Andrea Winkler
Sound Wallners
kuratiert von Harald F. Theiss

Vernissage 21. Januar 2026 19:00 Uhr
Finissage 15. März 2026 16:00
22.1. – 15.3.2026

Alte Feuerwache
Kommunale Galerie, Berlin-Friedrichshain

Der Kopf ist ein universelles Thema, das in der Alltagskultur durch Redewendungen im kollektiven
Gedächtnis verankert ist. In einer Zeit, in der vieles offenbar in Unordnung geraten ist, regt das
Projekt nicht nur zum Nachdenken über eine andere Ordnung an, sondern auch über noch nicht
existierende Gesellschaftsbilder und stellt bestehende infrage. Die Redewendung „Die Welt steht
Kopf” beschreibt eine Situation, in der die Dinge nicht so sind, wie sie sein sollten. Eine kopflos
gewordene Zeit ist hingegen keine gängige Redewendung, sondern eine metaphorische
Beschreibung für eine chaotische, unstrukturierte oder orientierungslose Zeit, in der es an Plan,
Zusammenhang oder Kontrolle mangelt. Der Ausdruck kann sich auf eine Neuordnung beziehen,
die folgt, wenn sich die Dinge überstürzen. Ähnlich wie eine Person, die „kopflos“ handelt. Es ist
Zeit den Kopf freier zu bekommen und sich in einer „verdrehten“ Gegenwart über den Kopf hinaus
zu beschäftigen: "Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn
richtig anzuwenden". (René Descartes)




MOTHER

Galerie Gisela Clement
27.9.24 – 28.3.2025

Anouk Lamm Anouk, Yasmina Assbane, Günter Brus, Louisa Clement,
Georg Herold,Sanja Iveković, Sabrina Jung, Mel E. Logan & Sidney Logan,
Anna Oppermann, Margot Pilz, Ulrike Rosenbach, Judith Samen,
Michael Sardelic, Mariuccia Secol, Annegret Soltau, Gabriele StÖtzer,
Ivonne Thein, Maria Tabola, Paloma Varga Weisz


26.9.2024 – 25.4.2025

MOTHER versammelt Perspektiven von Künstler*innen unterschiedlicher Generationen. 
Es entsteht ein Tableau fragiler Schönheit, das Mutterschaft sowohl als eine radikale körperliche
und seelische Erfahrung thematisiert als auch die gesellschaftlichen und politischen Ansprüche an
Mutter- und Elternschaft hinterfragt und neue Formen familiärer Beziehungen darstellt. Kaum eine
andere gesellschaftliche Aufgabe wird so kritisch beäugt, kommentiert und beurteilt wie die Bezieh-
ung von Eltern zu ihren Kindern und es scheint dabei gerade für Frauen keinen Raum zwischen
Rabenmutter und Tradwife (dt. traditionelle Ehefrau) zu geben. 

Galerie Gisela Clement
Galeriehaus
Lotharstr. 104
53115 Bonn



publication
Sabrina JUng
Good MOthers I Queers



21 × 28 cm, 32 pages, 32 colored illustrations
with texts by Julia Wirxel, Miriam Schmedeke
Edition of 250, numbered
ISBN 987-3-00-080269-0

This publication provides an insight into the artistic work of Sabrina Jung.
Based on found footage photographs, she creates gender-fluid fictional portraits
within her series “Queers”. The “Good Mothers” reflect the social role of the mother
in today's society, showcasing girl´s acting with their puppet dolls – sometimes nicely,
occasionally carelessly.



SPRENGEL FOTO BLOG
4 Fragen an... Sabrina Jung
von Stefan Gronert, Kurator am Sprengel Museum, Hannover








Design: Otto Dietrich

Who´s afraid of stardust?
Positionen Queerer Gegenwartskunst

Kunsthalle NÜrnberg & KUNSTHAUS NÜRNBERG
21.10.2023 – 11.2.2024

Soufiane Ababri · Leigh Bowery · Katherine Bradford
Julia BÜnnagel · Hans Diernberger & Will Saunders
Jochen Flinzer · Félix González-Torres · Harry Hachmeister
Keith Haring · Peter Hujar · Oliver Husain · Verena Issel
Sabrina Jung · Barish Karademir & Walter SchÜtze · Zora Kreuzer
Navot Miller · Mrzyk & Moriceau · Andreas Oehlert · Jens Pecho
Martin Pfeifle · Claus Richter · Chloe Sherman · Cindy Sherman
Otakar Skala · Andy Warhol · Thilo Westermann · Tobias Zielony

Heute erfährt queere Gegenwartskunst internationale Aufmerksamkeit, die auch
eine neu gewonnene Sichtbarkeit von gender-nonkonformen Künstler*innen und
Inhalten umfasst. Die Ausstellung Who’s Afraid Of Stardust? Positionen queerer
Gegenwartskunst
zeigt Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Videoarbeiten,
Skulpturen, Performances, Raum- wie Licht­installationen von 30 Künstler*innen.
Heterogen sind die Identitäten, Lebensmodelle und Ausdrucksweisen, die in der
LGBTIQA*-Szene zusammenfinden. Variantenreich sind auch die künstlerischen
Kommentare, die um Leben und Begehren jenseits der Heteronormativität kreisen,
mit Geschlechterrollen und -grenzen spielen und zu einer Überprüfung begrenzter
Vorstellungen von Geschlecht und Identität auffordern.

Kunsthalle Nürnberg & Kunsthaus Nürnberg


STARDUST Katalog
Ausstellungsmagazin „Who’s Afraid Of Stardust? Positionen queerer Gegenwartskunst“
hrsg. Kunsthaus und Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier 2023, 200 Seiten.
Im Mittelpunkt stehen die an der Ausstellung beteiligten Künstler*innen. Zugleich ist das
Magazin auch eine Fundgrube für alle Leser*innen, für die Queerness noch Neuland ist:
Das Magazin enthält neben einem Glossar, das zentrale Begriffe erläutert, auch Interviews
mit Wissenschaftler*innen der Gender und Queer Studies, Texte über queere Pop- und
Filmgeschichte, Ballroom Culture, queere Mode, die Geschichte der Prides in Deutschland
sowie die Entwicklung des § 175. Literarische und gesellschaftspolitische Texte von
24 Autor*innen u. a. von Benno Gammerl, Alexander Graeff, Hanne Loreck, Daniel Schreiber
und Hengameh Yaghoobifarah ergänzen den multi¬perspektivischen Blick auf queere Kultur.

Verlag für moderne Kunst ISBN 978-3-99153-050-3
19,00 €



Podcast Die Leichtigkeit der Kunst
Claudia Linzel im Gespräch mit Sabrina Jung





   
 


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