Sabrina Jung
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Stiftungspreis

Stiftungspreis Fotokunst 2020
Gegenwart Erinnerung


Louisa Clement · Christiane Feser · Isabelle Graeff · Andrea Grützner ·
Sabrina Jung · Mårten Lange · Nina Röder · Jewgeni Roppel · Morgaine Schäfer
Marie Zbikowska

29.03. – 20.12.2020

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

KUNSTWERK I Sammlung Klein
Siemensstr. 40 I 71735 Eberdingen-Nussdorf
www.sammlung-klein.de
Mi-Fr + So 11-17 Uhr

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Gezielte Setzungen
Abb. Sprengel Museum Hannover

Gezielte Setzungen
Übermalte Fotografie in der zeitgenÖssischen Kunst

Shannon Bool · Helen Feifel · Sabrina Jung · Peter Klare
Florian Merkel · Sigmar Polke · Arnulf Rainer · Gerhard Richter
Anna Vogel


Kurator*innen: Dr. Stefan Gronert + Theresia Stipp (Assistenz)

Nachdem die manuelle Bearbeitung, genauer: die farbige Übermalung, im 19. Jahrhundert noch als ein Verfahren diente, um die technischen Unzulänglichkeiten des Mediums zu kompensieren, wandelte sich das Verhältnis von Fotografie und Übermalung im 20. Jahrhundert in entscheidender Weise. Nach der Verbreitung der Farbfotografie im Alltag ist in kunsthistorischer Hinsicht hier vor allem die Zeit der 1970er-Jahre hervorzuheben, in der die Form der Übermalung im Zuge einer Auseinandersetzung von Malerei und Fotografie verstärkt (wieder-)eingesetzt wurde. Zu jener Zeit, für welche die Positionen von Arnulf Rainer (*1929), Sigmar Polke (1941 – 2010) und Gerhard Richter (*1932) einstehen, ging es primär um medienreflexive Fragestellungen. Nach der zeitgleichen (erneuten) künstlerischen Emanzipation der Fotografie ist der Stellenwert der Übermalung dann zunächst zurückgegangen.
Heute ist der Wettkampf, der aus der künstlerischen Selbstbehauptung der Fotografie entsprungen ist, längst obsolet. Und genau deshalb mag die Renaissance der Übermalungen von Fotografien in der jüngeren Vergangenheit überraschen: Warum gibt es in den letzten Jahren verstärkt malerisch überarbeitete Fotografie? Sind die medialen Grenzen der Bild-Gattungen heute vollständig aufgegeben worden? Ist die Renaissance des Manuellen im Feld des Fotografischen vielleicht sogar als eine Reaktion auf die Erfahrung der digitalen Welt zu deuten? Die Ausstellung will diese neue Form einer zeitgenössischen Bildsprache in seiner Breite untersuchen und den unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen Raum geben.
Nach einer Eingangssequenz, in der Werke von Arnulf Rainer, Sigmar Polke und Gerhard Richter aus den sechziger bis achtziger Jahren einen historischen Auftakt zur Frage der übermalten Fotografie vor Augen führen werden, richtet die Ausstellung den Blick auf jüngere Positionen aus dem deutschsprachigen Kunst-Diskurs. Sie stehen exemplarisch für die Vielfalt und die unterschiedlichen Ansätze in einem Bereich der künstlerischen Fotografie, der das dokumentarische Verständnis des Bildes längst hinter sich gelassen hat.
Mit Florian Merkel (*1961), Peter Klare (*1969), Shannon Bool (*1972), Sabrina Jung (*1978), Anna Vogel (*1981) und Helen Feifel (*1983) konzentriert sich diese erste Überblicksausstellung zum Thema der übermalten Fotografie auf eine neue Generation, die nach dem Foto-Boom der 1990er-Jahre souverän das Bild im Hinblick auf eine hybride Form weiterentwickelt hat. Es wird dabei zu fragen sein, inwiefern allgemeine gesellschaftliche Phänomene, soziale, kommunikative oder gar politische Fragestellungen hier Themen der Auseinandersetzung sind und ob die traditionelle Fotografie hier überhaupt noch erkennbar bleibt.
Text: Sprengel Museum Hannover

03. Juli 2019 – 06. Oktober 2019

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Sprengel Museum
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

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Copyright Antje Prust
Bild: Elisa Duca, Peachness, 2018, performative Installation, Detail

The Female Gaze – On Body, Love, and Sex II

Elisa Duca, Sabrina Jung, Juliana Cerqueira Leite & Zoë Claire Miller, Egle Otto, Laure Prouvost, Antje Prust und Anaïs Senli

kuratiert von Isabelle Meiffert

5. Mai – 17. Juni 2018

Haus am Lützowplatz, Studiogalerie

Acht Künstlerinnen formulieren einen eigenständigen Blick auf die Frau, auf Körper und auf Sexualität. Sie entwickeln Bilder und Visionen einer aktuellen Weiblichkeit, die sie selbstbewusst zelebrieren – vielfach sinnlich und lustvoll, kritisch und dennoch versöhnlich, immer ernsthaft und zuweilen mit einer Prise Humor. Sie befragen Geschlechterzuschreibungen, Machtverhältnisse und verbreitete Stereo­type, befreien sich von dem männlichen Blick auf die Frau und überführen diese Auseinandersetzung in häufig sehr persönliche Arbeiten. Die Künstlerinnen arbeiten mit vielfältigen Medien und die Besucher_innen werden eingeladen, in ihre sinnlichen Welten einzutauchen, in denen sich Heteronormativität, Hierarchien und Klassifikationen zugunsten einer einfühlsamen Betrachtung, fluiden Formen und einer mehrdeutigen Bildsprache auflösen. Während in Erfurt Lust, Erotik und Sexualität zentrale Themen sind, fokussiert sich der Berliner Teil der Ausstellung auf Rollenbilder und den weiblichen Körper mit den daran geknüpften gesellschaftlichen Erwartungen.
Text: Isabelle Meiffert

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Copyright Antje Prust
Bild: Antje Prust, D. I. L. F., 2016, Video Still

The Female Gaze – On Body, Love, and Sex I

Selma Alaçam, Chicks on Speed, Sabrina Jung, Claudia Hart,
Juliana Cerqueira Leite & Zoë Claire Miller, Eglė Otto,
Laure Prouvost, Antje Prust, Anaïs Senli


kuratiert von Isabelle Meiffert

7. April – 1. Juni 2018

Kunsthaus Erfurt

Die Ausstellung The Female Gaze – On Body, Love, and Sex versammelt zehn Künstlerinnen, die einen eigenständigen Blick auf die Frau, auf Körper und auf Sexualität formulieren. Sie entwickeln Bilder und Visionen einer aktuellen Weiblichkeit, die sie selbstbewusst zelebrieren – vielfach sinnlich und lustvoll, stets kritisch, klug und dennoch versöhnlich, immer ernsthaft und zuweilen mit einer Prise Humor.

Sie befragen Geschlechterzuschreibungen, Machtverhältnisse und verbreitete Stereotype, befreien sich von dem noch immer dominierenden männlichen Blick auf die Frau und überführen diese Auseinandersetzung in häufig sehr persönlichen Arbeiten. Schönheitsideale werden offengelegt und ad absurdum geführt, der weibliche Körper als Projektionsfläche thematisiert und Alterungsprozesse mittels 3D-Programmen für Computerspiele visualisiert. Lust, Erotik und Sexualität sind weitere zentrale Themen der Ausstellung. Die Künstlerinnen arbeiten mit vielfältigen Medien und die Besucher_innen werden eingeladen, in ihre sinnlichen Welten einzutauchen, in denen sich Heteronormativität, Hierarchien und Klassifikationen zugunsten einer einfühlsamen Betrachtung, fluiden Formen und einer mehrdeutigen Bildsprache auflösen.
Text: Isabelle Meiffert


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SabrinaJung, Mit anderen Augen

Katalog zur Ausstellung
"Mit anderen Augen"


Ausstellungskatalog, hrsg. Gabriele Conrath-Scholl, Stephan Berg
Texte (dt./eng.) von Gabriele Conrath-Scholl, Stefan Gronert,
Barbara Hofmann-Johnson, Klaus Honnef, Claudia Schubert
360 Seiten mit 280 farbigen Abbildungen
Format 28,5 × 23 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-86442-158-7
58,00 €
Snoek Verlag

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happy to be part in this lovely silver book:

Public / Private / Portrait

This book was made by Romke Hoogwaerts in collaboration with Charlotte Cotton
and the International Center of Photography ahead of their museum's inaugural exhibit
"Public/Private/Secret"

Sabrina Jung @ Public/Private/Portrait

ISBN: 978-0-692-71239-9
Paperback, Chromolux cover (reflective, embossed)
Individually shrink-wrapped, barcode on back
148 pages, 9x12.5 inches
$38.00

www.mossless.com

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